Wednesday, 08 February 2012

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Saint Germain
saintJürg Marquard, Pascal Zuberbühler und Miguel San Juan waren bereits da – das Club-Restaurant Saint Germain feierte letzten Dienstag Eröffnung. Normalsterbliche waren auch willkommen. Ein Blick aus dem Fenster zeigt: Im Saint Germain über der Zürcher Bahnhofstrasse haben die Gäste die Nase ganz schön weit oben. In schwindelerregender Höhe eröffnete letzten Dienstag im obersten Stock des Bally-Gebäudes ein Club mit Restaurant – einer für Zürichs Goldküstenschickeria, wurde im Vorfeld erzählt. Und über kaum eine Gastroneuheit wurde schon vor der Eröffnung so viel geredet.

Das liegt wohl nicht nur an der exklusiven Lage, sondern an Mister Saint Germain, Carl Hirschmann selbst: einer, der es hasst, wenn er als Millionärssohn tituliert oder zum Jet- Aviation-Erben reduziert wird. Wenn schon sei er Jung-Unternehmer. Und dass sein Club jetzt schon den Stempel «Tempel der geldverwöhnten Jeunesse dorée» aufgedrückt bekommen hat, passt ihm ebenso wenig. «Das gibt keinen Schickimicki-Laden», stellt er sofort klar. Was denn sonst? Ein sexy Club halt, mit edler Einrichtung und heimeliger Atmosphäre.

«Willkommen ist jeder», sagt Hirschmann und beweist mit Verweis auf die Menükarte, dass er auch kulinarisch auf dem Boden bleiben will: Über Mittag gibts auch Cheeseburger und am Abend neben Champagner auch Prosecco. Geöffnet täglich von 11 Uhr bis Mitternacht.

Alexandra Roder, 20min, 15.03.2007



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